Mia Leoni – die Unter-Druck-Schreiberin

Und schon wieder ist eine Blogtour fast zu Ende. Heute ist der letzte Tag. *snief*

Was konntet ihr bis jetzt erfahren?

KathrinDanielaTanjaNadjaKatrinSanny – ich

Heute lernt ihr endlich die Autorin Mia Leoni kennen.

Vor ihrem Autorendasein war Mia´s Leben ziemlich langweilig. Zwar hat sie sich selten gelangweilt, aber es war eben nix Aufregendes.

Dann ging es auf einem Schlaf auf Schlag. Sie hat ein kleines, eigenes Unternehmen gegründet. Ein Jahr später folgte die Hochzeicht. Und noch ein weiteres Jahr später erblickte ihr kleine süße Tochter die Welt.

Als die Süße dann knappe 9 Monate war, begann Mia mit dem ernsthaften Schreiben. Am liebsten bedient sie dabei das Genre Romance. Ihre ersten beiden Romance-Romane enthalten sogar einen kleinen Hauch Erotik – aber wirklich nur einen Hauch. 😉 Bei ihrem 3. Buch hat sie eine Portion Humor dazugepackt.

… oder wie meine Lektorin sagte: schwarzer Humor.

Als Kind und Jugendliche hat sie übrigens auch ab und zu ein paar Seiten verfasst, aber nie mit einem konkreten Ziel.

Wie kam Mia zum Schreiben?

Während ihrer Schwangerschaft hat sie in einem Forum für Schwangere eine Autorin kennengelernt. Von ihr erfuhr sie überhaupt erst, dass man Bücher selber veröffentlichen kann. Und genau das hat sie motiviert. Denn all ihre Schreibversuche zuvor sind an dem Gedanken keinen Verlag zu finden gescheitert.

Mittlerweile bezeichnet sich Mia selbst als „Unter-Druck-Schreiberin“. Leider erzeugt sie sich den Druck meist selbst indem sie sich zu viel Arbeit aufhalst, die sie kaum stemmen kann. Dabei ist es ja noch ein Hobby für sie. Immerhin hat sie eine Vollzeit-Job der ihr auch Spaß macht.

Das Schreiben ist für Mia ein supertoller Ausgleich – auch wenn mit viel Arbeit und Zeit verbunden, da sie einen hohen professionellen Anspruch hat.

Dabei ist die Frage nicht, wo sie am liebsten schreibt. Denn sie hat nur ihr kleines Arbeitszimmer in welchem sie direkt an ihrem PC arbeitet. Sie hasst es einfach mit dem Laptop zu schreiben. Außerdem ist dieser 10 Jahre alt und sie befüchtet, dass dieser noch nicht einmal wieder hochfährt. *ggg*

Wenn sie es sich aussuchen könnte, würde sie am allerliebsten auf ihrer überdachten Terrasse direkt am Meer arbeiten. Aber die fehlt ihr leider noch. Naja, was nicht ist, kann ja noch werden. 😉

Recherche ist bei Mia zu jedem Buch Pflicht. Vorher legt sie sich einen Fahrplan und die Charaktere zurecht. Alles erhält während des Schreibens eine Dynamik, die sie vorher nicht abschätzen kann.

Für meinen Erstling habe ich aber – wenn man es genau nimmt – schon einige Jahre zuvor genau vier Wochen Recherche betrieben, als ich in Florida Urlaub gemacht habe. Dort habe ich die meisten Orte besucht, die im Buch vorkommen.

Und das Ganze mit dem Vorsatz das Buch auch zu veröffentlichen. 😉

Mia LeoniHat sich dein Leben nach der ersten Veröffentlichung geändert?

Aber so was von!

Naja, eigentlich hat es sich schon verändert, als sie mit dem Schreiben begann. Denn sie hat seitdem jeden Abend am PC gesessen, geschrieben, recherchiert oder sich über die Buchbranche informiert.

Inzwischen tauscht sie sich täglich mit Kollegen aus, ist Mitglied bei den Amor´s Five und dem Autorensofa. Hier sind so viele Dinge zu besprechen, dass sie manchmal kaum zum Schreiben kommt.

Dementsprechend sieht ihr Alltag wie folgt aus:

In der Woche steht sie 6:00Uhr auf, bring ihr Kind in den Kindergarten – oder ihr Mann macht das *g* – und fährt dann selbst zur Arbeit. Dort raucht ihr Kopf dann 9 – machmal sogar 10 Stunden lang. Dann holt sie ihr Kleines bei Oma und Opa wieder ab – oder ich Mann macht auch das *lach*

Sie haben zum Glück unheimlich viel Hilfe von ihren Eltern. Damit die Kleine nicht so ewig im KiGa bleiben muss, wird sie immer von den Eltern abgeholt.

Zu Hause spielen sie dann noch mit der Maus und dann heißt es für sie „Ab in die Heia“.

Erst dann hat sie Zeit für sich. 3mal in der Woche macht sie inzwischen Sport und danach noch ab an den PC. Meistens natürlich zum Schreiben. Aber auch um Aufträge für ihr Unternehmen abzuarbeiten.

Hier habe ich die Kapazitäten aber ordentlich nach unten gefahren. Zur Zeit nicht schaffbar!

Sie behauptet zwar keine Rituale beim Schreiben zu haben, aber …

Babyphon an, rechten Fuß unter den Popo geklemmt und los gehts. 😉 (Ab und an noch ein Gläschen Sekt dazu.)

Von der Idee zum Buch

Die Idee zu ihrem ersten Buch kam ihr auf ihrer Hochzeitsreise.

Das letzte Buch ist ein Gemeinschaftsprojekt von vier weiteren Autorinnen. Sie haben gemeinsam die Idee in ihren Köpfen entstehen lassen, sich immer wieder ausgetauscht und optimiert.

Biografische Elemente suchen wir in ihren Werken vergebens. Einzig die Tatsache, dass sie selbst mal in Florida war, könnte man als biografisches Element bezeichnen. 😉

Die Namen ihrer Charaktere haben keine tiefere Bedeutung. Mia sucht einfach so lange bis sie ihr richtig gut gefallen. 😀

Die Namen ihrer Welten dagegen sind real – diese gibt es tatsächlich. Im neuen Roman allerings nicht. Da ist eine Kollegin drauf gekommen.

Beim Gemeinschaftsprojekt wurde die Welt vorher erschaffen.

Das war nötig für eine bessere Abstimmung.

Momentan arbeitet Mia – wie schon erwähnt – am fünften Teil einer Romanreihe, die sie mit 4 Autorinnen zusammen schreibt. Ihr Teil – der letzte – wird am 1. Juni veröffentlicht.

Worum es dann darin gehen wird:

Meine Hauptfigur Cleo ist eine von vier Freundinnen, die versucht, den Todesfall ihrer sechsten Freundin aufzuklären. Diese Geschichte zieht sich durch alle fünf Romane. Jeder Roman an sich ist allerdings eine abgeschlossene Liebesgeschichte. Auch meine Cleo gerät in eine solche hinein, nimmt sie durch ihre Probleme, die sie sich immer wieder selbst einbrockt, aber gar nicht richtig wahr.

Warum eigentlich kein Verlag?

Noch nicht probiert. Wobei wir die Taschenbücher unserer Himmelreich-Reihe über den Amrûn Verlag veröffentlichen. Ich bin gespannt, wie das läuft.

Gerade für einen Self-Publisher sind Rezensionen unheimlich wichtig. Es ist toll, wenn Autoren gute Kritiken bekommen. Aber auch, wenn diese nicht einwandfrei sind, aber dennoch konstruktiv.

Wenn jemand schreibt: Das ist Müll, kann ich nicht viel damit anfangen, es zieht mich aber leider dennoch runter.

Wirklich gute Rezensionen sind welche, die erklären, was gut war, was gefallen hat oder wie es hätte besser gemacht werden können. Aber auf eine sachliche, nette Art. Mia – genauso wie ich – kann es nicht verstehen, warum manche immer derart boshaft ihre Rezensionen verfassen.

Mia´s Tipps an unsere Jungautoren

Ich bin doch selbst noch einer!

Aber ich muss sage, wer das Schreiben ernsthaft und dauerhaft und mit Erfolg betreiben möchte, der muss auf ein professionelles Manuskript Wert legen. Das heißt Lektorat, Korrektorat, professionelles Cover. Nur Qualität setzt sich auf Dauer durch.

Wie ihre Zukunft aussieht. Eigentlich kann man sich das nach dem Interview mehr als denken. 😉 Schreiben, schreiben, schreiben, ….

Mia würde gern mal ein Drama schreiben, oder einen Thriller. Na da bin ich ja mal echt gespannt.

Und jetzt sind wir wieder bei den besonders schönen/skurrilen/lustigen Erlebnissen angelangt. *freu*

Für meine liebe Mia war es letztes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse besonders schön. Es war ihr allererster Auftritt als Autorin. Und sie hat dabei so viele liebe Kolleginnen und Kollegen persönlich kennenlernen dürften. Nicht zu vergessen die ganzen Leser und Blogger. Das war für sie einfach fantastisch.

Und was ich anmerken muss: Mia war einfach total cool und lustig drauf. Dass es ihr erster Autorenauftritt war, hat man überhaupt nicht mitbekommen. 😉

Zum Ende des Interviews möchte sie doch tatsächlich nix mehr loswerden. Hmmm. Naja.

… ich bin müde 😉 Dauermüde sozusagen.

Meine liebe, süße Mia. Ich wünsche dir für die Zukunft von ganzem Herzen weiter ganz dolle vile Erfolg und Freude am Schreiben. Am meisten natürlich gaaaaanz doll viele begeisterte Leser und Fans.

Ich freu mich riesig drüber, dass wir uns auf der Frankfurter Buchmesse kennengelernt haben und seitdem so viel Spaß miteinander haben. Auf zum nächsten Treffen!!!! :*

Wenn Du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?

Auf jeden Fall.

Wenn Du einen neuen Charakter entstehen lässt, orientierst du Dich dann an Personen in deinem Umfeld?

Ja, gewisse Charakterzüge können schon eine Rolle spielen.

Was machst Du nach dem du ein Buch fertig geschrieben hast?

Werbung, Werbung, Werbung. Und das nächste Projekt planen. Aber erst mal muss ich auch entspannen. Eine Veröffentlichung ist purer Stress.

In welchem Buch würdest du gerne mal die Hauptrolle spielen?

Oh, puh. Schwierige Frage. In Violet Trueloves „Ein Surfer zum Verlieben“ vielleicht.

Wer wärst du da?

Die Autorin natürlich 😉

Hast du ein Lieblings Buch oder Autor?

Charlotte Link.

 

Und nun zum Gewinnspiel. 😉

Gewinnspielfrage:

Welches Ritual hat Mia doch beim Schreiben? 😉

Je öfter ihr unsere Fragen beantwortet, umso mehr Lose könnt ihr sammeln und habt dann höhere Chancen.

Gewinnspielregeln:

✩ Seid über 18 Jahre alt oder habt die Erlaubnis eurer Eltern.
✩ Nach Ablauf des Gewinnspiels können wir euch im Falle des Gewinns eine Email senden. Hierfür müsst ihr uns eure E-Mail-Adresse hinterlassen.
✩ Wir übernehmen keine Haftung und es gibt keinen Ersatz falls das Paket verloren geht.
✩ Der Gewinn wird nicht bar ausgezahlt.
✩ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
✩ Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
✩ Das Gewinnspiel endet am 21.02.2016 23:59 Uhr. Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt schnellstmöglich.

Bella

Bella

Hey! Mein Name ist Bella, 74er Baujahr und bin sehr glücklich mit meiner kleinen Family.
Seit Kindestagen an bin ich ein richtiger Bücherwurm. Deshalb dreht sich hier der größte Teil natürlich um jede Menge Bücher und deren Autoren.

Ich wünsche euch viel Spaß auf meinem Blog und besucht mich doch mal wieder. 😉
<3
Bella

3 thoughts on “Mia Leoni – die Unter-Druck-Schreiberin

  1. Hallo Bella,

    ein schöner Bericht über Mia. Es ist schön zu sehen wie ihr Alltag neben dem Schreiben aussschaut.

    Ihre Rituale… eigentlich hat sich doch keine *g*.

    Nun gut ich konnte folgendes finden:

    Babyphon an, rechten Fuß unter den Popo geklemmt und los gehts. (Ab und an noch ein Gläschen Sekt dazu.)

    Einen schönen Tag noch.

    Liebe Grüße

  2. Hallo Bella ,

    tolles und interessantes Interview .
    Ritual von Mia beim Schreiben : Babyphon an, rechten Fuß unter den Popo geklemmt und los gehts (Ab und an noch ein Gläschen Sekt dazu.)
    Ich wünsche Dir schönen Sonntag 🙂

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt

  3. Hallo Bella,

    tolles Interview!
    Zu ihrem Ritual: Sie stellt das Babyphone an, klemmt ihren rechten Fuß unter den Po und legt los mit dem Schreiben.
    Ein schönes Buch. Ich versuche sehr gerne mein Glück.
    Liebe Grüße und dir einen schönen Sonntag,
    Anni

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