Jordis Lank – Die Bauchschreiberin

So viel gab es diese Woche über die Raukland-Trilogie zu erfahren.

Aber wer steckt hinter all diesen Geschichten-Ideen?

Heute lernt ihr endlich die Autorin Jordis Lank nähe kenne. Viel Spaß!Jordis Lank

 

Wann hast du mit dem Schreiben begonnen und wie bist du überhaupt zum Schreiben gekommen?

Ich habe schon zu Schulzeiten davon geträumt einmal mein eigenes Buch in Händen zu halten. Geschrieben habe ich auch da schon immer, völlig wirre Agentenstories und haarsträubende Pferdegeschichten, aber nie einen Roman. Dann war ich berufstätig und redete mir erfolgreich ein, ich hätte gar keine Zeit, ein Buch zu schreiben. Der konkrete Auslöser für mein erstes Buch war dann ein Seminar meines Arbeitgebers. Die Seminarleiterin wollte uns dazu animieren, etwas Neues auszuprobieren: eine Kurzgeschichte schreiben. Eine Stunde hatten wir Zeit, dann sollten wir das Ergebnis den Teilnehmern vorlesen. Eine Stunde? Panik! Aber es ging tatsächlich. Ich fiel trotz Lärm und Gejammer um mich herum (meins war das lauteste) in eine Geschichte – und da habe ich begriffen, dass ich all die kleinen Zeiträume nutzen kann. Das Einzige, was ich tun musste, um mir den Traum vom eigenen Buch zu erfüllen, war: Anfangen.

Welche(s) Genre bedienst du eigentlich?

Raukland ist eine Trilogie, die zwischen allen Genre-Stühlen sitzt. Es ist Fantasy, kommt aber gänzlich ohne fantastische Wesen aus. Es gibt keine Magie, keine Zauberer, keine Drachen – allein die Länder sind erfunden, alles andere ist historisch authentisch – also irgendwo ist es auch ein Historischer Roman und ein Abenteuer. Wenn ich mich festlegen soll, dann ist es ein „Nordisches Fantasy-Abenteuer“.

Als was für eine Art Schreiber würdest du dich beschreiben?

Meinst du jetzt in Bezug auf Klasse Bauchschreiber / Kopfschreiber? Da gehöre ich eher zur Bauchschreiber-Fraktion, auch wenn ich nie eine Geschichte anfangen würde, wenn ich das Ende nicht kenne. Ich lasse es aber durchaus zu, dass Figuren sich selbstständig machen und ich schreibe auch los, wenn mir in der Mitte noch ein Stück Plot fehlt.

Wo schreibst du am liebsten und bekommst die besten Ideen?

Am liebsten schreibe ich in Zügen. Ich liebe es im ICE zu sitzen, während die Landschaft vorbeifliegt, ich könnte tagelang Zug fahren und schreiben, das wäre aber ziemlich teuer. Ich warte noch darauf, dass die Bahn eine Autorenflatrate rausbringt, für deutschlandweite Fahrten mit garantiertem Fensterplatz 😀

Wie lange brauchst du um ein Buch zu schreiben und für die Recherche davor?

Ich brauche sehr lange, mindestens zwei Jahre pro Buch, allerdings habe ich auch einen Vollzeitjob nebenher. Ein Jahr brauche ich zum Schreiben und für die Recherche und ein Jahr zum Überarbeiten. Ich überarbeite sehr viel, da bin ich ein kleiner Perfektionist.

Was die Recherche angeht, hatte ich riesen Glück, dass ich so großartige Experten gefunden habe. Einer davon ist Herbert Schmidt von Ars Gladii, der historischen Schwertkampf lehrt und mich durch die ganze Trilogie hindurch begleitet. Ich durfte sogar zu ihm nach Österreich fahren, mit einem echten Langschwert kämpfen und mit einem historischen Langbogen Pfeile schießen (und suchen ;)). Die Szene, wo Liam das erste Mal ein Schwert in der Hand hält, ist quasi selbst erlebt. Ähnlich ist es bei einer Szene in Band 2, wo es um den Bogen geht. Das sind unvergessliche Erlebnisse, wenn die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion auf einmal verschwimmen – daran werde ich mich noch zurückerinnern, wenn ich eine alte Oma bin und mich im Schaukelstuhl zurück nach Raukland träume.

Wurde dein erstes Buch geschrieben, mit dem Vorsatz es zu veröffentlichen oder kam dieser Gedanke erst später?

Der kam erst später. Ich habe erst für mich allein geschrieben, nicht für einen Markt oder für eine Veröffentlichung. Die Frage, ob mein Buch wohl gut genug ist, dass ein Verlag meint, damit Geld verdienen zu können, der kam erst, als Band 1 fertig war. Und dann hat sogar eine Verlagsveröffentlichung geklappt!

Wie war dein Leben vor dem Autorendasein und hat es sich nach der ersten Veröffentlichung geändert?

Richtig toll finde ich, dass sich durch das Schreiben so viele wunderbare neue Kontakte ergeben haben. Ich habe inzwischen so viele superliebe Autoren, Leser und Blogger persönlich kennenlernen dürfen! Daraus ist über das Schreiben hinaus so manche Freundschaft entstanden – dafür bin ich sehr dankbar!

Wie sieht zur Zeit dein Alltag aus und wie arrangierst du das mit dem Schreiben?

Das ist in der Tat das größte Problem. Ich habe einen ganz normalen Vollzeitjob, einen riesen Garten, viele Hobbies und Freunde und Familie – mitten drin das Schreiben unterzubringen heißt auch immer, dass jemand zu kurz kommt, das tut mir oft leid. Ja, mehr Zeit zum Schreiben, das wäre schön!

Hast Du Rituale beim Schreiben?

Ich brauche immer eine dampfende Kanne Tee neben mir, sonst funktioniere ich nicht. Und, ähem, Schoki ist auch gut 😀

Gibt es biografische Elemente in deinem Werk?

Ich kann es ja nie glauben, wenn ein Autor behauptet, dass sein Buch rein gar nichts mit ihm zu tun hat. Dass sich Rauklands Sohn (Band 1 der Raukland-Trilogie) um Freundschaft und den Mut zu Vertrauen dreht, hängt zweifellos damit zusammen, dass mir selbst Freundschaften sehr wichtig sind. Zudem ist Ronan ein Frühaufsteher, das hat er von mir 😀 Und ich kann mich auch gut in Liam reinversetzen, weil ich selbst auch so viel Schiss hätte bei einem Schwertkampf verletzt zu werden.

Bekommen die Charaktere „einfach so“ ihre Namen oder steckt da eine Bedeutung hinter?

Oh je, Namensfindung ist bei mir ein riesen Thema. Weniger wegen der Bedeutung (übrigens, „Ronan“ bedeutet „kleine Robbe“ :)), sondern wegen dem Klang. Ein anderer Name verändert eine Figur und deren Eigenschaften völlig, jedenfalls für mich, daher suche ich meist lange, bis ein Name passt. Ich kann auch nicht verstehen, wie Eltern vor der Geburt Namen für ihre Kinder heraussuchen können. Was, wenn Benjamin gar nicht wie Benjamin aussieht? 😮

Wie kommst du auf den/die Namen der Welt, die du erschaffst? Erschaffst du diese vor oder während der Schreibens?

Während dem Schreiben, so, wie ich sie brauche. Es gibt ja nicht nur die Welt, sondern auch viele Orte und Länder darin, die Namen brauchen. Auch da achte ich sehr auf den Klang und was dabei für Bilder im Kopf entstehen. Raukland klingt schon nach einem rauen, ruppigen Land, Lannoch klingt nordisch.

Wie wichtig sind dir eigentlich Rezensionen? Und was sind für dich wirklich gute Rezensionen?

Rezensionen lesen macht mir immer Spaß, vor allem weil Raukland so damit überschüttet wird, ich hätte ja nie gedacht, dass mein Erstling so gut ankommt! Gute Rezensionen sind für mich die, bei denen der Rezensent seine ganz persönliche Meinung wiedergibt: was hat ihm am Buch gefallen und was nicht. Spannend finde ich auch immer, wenn Leser Textpassagen zitieren, die sie toll fanden. Die sind so dermaßen unterschiedlich von Leser zu Leser! Was ich hingegen absolut dämlich finde sind Rezensenten, die den Klappentext 1:1 abschreiben, wo er doch im Shop drei Zeilen höher direkt beim Buch steht. Oder noch viel schlimmer: Spoilern.

Hast du irgendwelche Tipps an unsere Jungautoren?

Nicht Buchmarkttrends hinterher laufen, sondern das schreiben, was wirklich geschrieben werden will. Wenn der Autor die Geschichte liebt, wenn er mit seinen Figuren mitfiebert und leidet und lacht, dann tun das auch die Leser.

Was möchtest du am Ende unseres Interviews gern noch loswerden?

Wenn ich erzähle, dass ich ein Buch geschrieben habe, höre ich oftmals ein sehnsuchtsvolles Seufzen und den Satz: „Das wollte ich schon immer mal machen!“, gefolgt von einem, „Aber …“. Ich habe selbst massenhaft Abers gedacht, bevor ich endlich ernsthaft anfing zu schreiben, und dabei so viel verpasst: All die Welten, in die ich hätte eintauchen können! All die Figuren, die ich hätte kennenlernen können! Was ich loswerden möchte: Wenn Ihr den Wunsch zu Schreiben in Euch spürt – dann tut es. Nicht wegen einer möglichen Veröffentlichung oder um reich und berühmt zu werden (letzteres passiert ohnehin nur den Allerwenigsten), sondern wegen dem Schreiben selbst. Schreiben ist ein so intensives Erlebnis. Manchmal verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit und das Schreiben ist wie ein Rausch – ein einzigartiges, großartiges Gefühl, das süchtig macht. Glückseeligkeit pur!

Raukland-Trilogie

Wie sieht deine Zukunftsplanung aus? Was für Ideen und Projekte hast du noch?

Momentan habe ich ziemlich viel mit Familie und dem leidigen Thema Rücken zu tun, da habe ich eine Schreibpause eingelegt, um mehr Zeit für meine schon recht betagten Eltern und für Bewegung zu haben. Ich habe aber neue Geschichten im Kopf, die müssen nur noch aufgeschrieben werden. Es wird vom Genre her ähnlich sein wie Raukland.

Gibt es ein besonders schönes/skurriles/lustiges Erlebnis das du als Autorin hattest?

Superschön war die Überraschung, die mir eine Leserin auf der Buchmesse in Leipzig gemacht hat, als dort ‚Rauklands Blut‘ vorgestellt wurde: Sie hat den Protagonisten der Raukland-Trilogie gehäkelt und ihn mir geschenkt! Der ist so zuckersüß der Kleine! Inzwischen haben eine ganze Reihe von Lesern ebenfalls kleine Ronans nachgehäkelt, einer goldiger als der andere – und alle haben Ronans schwarze Knopfaugen 🙂

Was wünschst du dir noch für die Zukunft?

Mehr Zeit zum Schreiben wäre schön. Ich warte noch auf einen stinkreichen Prinz auf einem weißen Pferd, der dafür sorgt, dass ich meinen Bürojob aufgeben kann 😉 Nein, im Ernst – ich wünsche mir vor allem Gesundheit für alle meine Lieben und für mich natürlich auch, das ist wichtiger als alles andere.

Wenn Du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?

Oh ja! Es gibt da in Band 3 ‚Rauklands Schwert‘ eine sehr traurige Szene, zu der ich aberdutzende Mails und FB Nachrichten bekommmen habe: Von Lesern, die gerade lesenderweise (und schluchzend :o) an der S-Bahn standen und solchen, die stinksauer waren, weil eine der Lieblingsfiguren in der Trilogie … aber das müsst ihr selbst lesen 😉 Jedenfalls, ich freue mich eigentlich, dass die Leser so mit den Figuren mitfiebern und mitleiden, aber ich selbst habe bei dieser Szene ebenfalls so dermaßen geheult beim Schreiben. Und beim Überarbeiten auch immer wieder. Das geht mir stets so: alle Empfindungen der Figuren bekomme ich mit und ich kann mir auch gar nicht vorstellen eine Geschichte zu schreiben, wenn ich nicht mitfühle.

Wenn Du einen neuen Charakter entstehen lässt, orientierst du Dich dann an Personen in deinem Umfeld?

Zumindest nicht bewusst, obwohl ich schon denke, dass das Unterbewusstsein einprägsame Begegnungen und Personen mit einfließen lässt. Romanfiguren mit all ihren Eigenheiten kamen schon immer ganz von selbst zu mir, dafür muss ich mich meist gar nicht anstrengen. Für mich ist der Plot immer schwieriger als das Personal.

Was machst Du nach dem du ein Buch fertig geschrieben hast? Stürzt Du dich direkt ins nächste Schreibabenteuer?

Für gewöhnlich kaufe ich dann Bettwäsche. Im Ernst, die letzten Male war das tatsächlich so 😀 Ich mache dann eine Pause, um den Text abhängen zu lassen, und dann gehen die Überarbeitungsrunden los. Übrigens, als ich gerade anfing mit Schreiben, da malte ich mir aus, wie großartig es doch wäre das Buch erstmalig in gedruckter Form in der Hand zu halten, damit aufs Sofa zu sinken und die eigene Geschichte zu lesen! Aaaalso, das letzte was man beim Erscheinen des eigenen Buches will ist es nach all den Überarbeitungsdurchgängen *nochmal* zu lesen – ich kann selbst jetzt noch ganze Passagen auswendig hersagen. Die eigenen Bücher zu lesen, das mache ich, wenn ich in Rente bin.

In welchem Buch würdest du gerne mal die Hauptrolle spielen? Wer wärst du da?

Wie man schon in der Raukland-Trilogie merkt, mag ich männliche Protagonisten. Am liebsten würde ich einen Mann spielen, zum Beispiel John Snow aus Game of Thrones 😉

Hast du ein Lieblings Buch oder Autor?

Ich mag sooo viele Bücher und Autoren! Von den ganz großen Autoren wie Suzsanne Collins – deren Bücher ich sehr mag – mal abgesehen, habe ich über Facebook wundervolle Autoren kennengelernt: Die Silbernes Band Trilogie von Monika Jaedig zum Beispiel ist so ein Highlight – und das Buch spielt auch noch in Island! *sehnsuchtsseufz!

Jordis´ letzte Worte 😉

Liebe Bella, vielen Dank für die schönen Fragen! Wenn du noch was brauchst an Bildmaterial etc. melde dich!

Viele liebe Grüße,
Jordis.

Was für ein tolles Interview. Liebe Jordis, ich habe mich sehr gefreut, dass du wieder einmal so „redselig“ warst. *grins* Danke für das geniale Interview. <3

 

Raukland Gewinne

~ GEWINNE ~

Platz 1= Rauklandtasche (Motiv und Ausführung sind noch geheim), Band 1 bis 3 als Print

Platz 2= Verlagstasse plus Band 1 bis 2 als Print

Platz 3= Band 1 als Print

Platz 4= Buch Silberfedern Episode 1 als Print

Was müsst ihr tun?
Beantwortet einfach täglich die Gewinnspielfrage unter den jeweiligen Beiträgen und schon seid Ihr im Lostopf. Ihr könnt euch jeden Tag ein Los sichern!!

Hier meine Frage
Was liebt Jordis besonders an ihrem Autorendasein?

Wenn das Kommentieren bei Euch nicht funktionieren sollte, dann schreibt gern eine Mail an:
Mail: gwynnys.lesezauber.@gmail.com

Betreff: Blogtour Raukland Trilogie

~ TEILNAHMEBEDINGUNGEN ~

* Teilnahme am Gewinnspiel ist erst ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis der Eltern
* Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden
* Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht * Keine Haftung für den Postversand
* Versand der Gewinne innerhalb Deutschland – Österreich – Schweiz
* Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
* Bitte darauf achten eine Mail Adresse zu hinterlassen oder sich im Gewinnfall innerhalb einer Woche zu melden, denn ansonsten verfällt der Gewinn!
* Jeder Teilnehmer, der an allen Stationen der Blogtour kommentiert und die Fragen beantwortet, bekommt für jeden Tag und jeden Blog jeweils 1 Los. ( Ihr könnt insgesamt 7 Lose ergattern, pro Los erhöht sich dann Eure Gewinnchance.)
* Die Blogtour läuft vom 27. Juni 2016 – 04. Juli 2016
* Das Gewinnspiel endet am 03.07.2016 um 23:59 Uhr
* Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt am 04.07.2016 im laufe des Tages auf allen Blogs!

Hier nochmal für euch die ganzen Stationen. 😉

Raukland Tourfahrplan

04.07. Bekanntgabe der Gewinner auf allen teilnehmenden Blogs
Und nun viel Glück! 😉
Bella

Bella

Hey! Mein Name ist Bella, 74er Baujahr und bin sehr glücklich mit meiner kleinen Family.
Seit Kindestagen an bin ich ein richtiger Bücherwurm. Deshalb dreht sich hier der größte Teil natürlich um jede Menge Bücher und deren Autoren.

Ich wünsche euch viel Spaß auf meinem Blog und besucht mich doch mal wieder. 😉
<3
Bella

8 thoughts on “Jordis Lank – Die Bauchschreiberin

  1. Halli Hallo,
    als ich die Überschrift des Beitrages – Jordis Land die Bauchschreiberin – sah, dachte ich erst an einen Tippfehler… aber nach dem Durchlesen des Beitrags war mir klar, das sollte so sein… (-;

    Jordis findet an ihrem Autorendasein, dass sich durch das Schreiben so viele wunderbare neue Kontakte ergeben haben.
    Sie hat inzwschen so viele superliebe Autoren, Leser und Blogger persönlich kennenlernen dürfen.
    Daraus ist über das Schreiben hinaus so manche Freundschaft entstanden – dafür ist sie sehr dankbar!
    Ebenso sind es die unvergesslichen Erlebnisse, wenn die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion auf einmal verschwimmen – daran wird sie sich noch zurückerinnern, wenn sie eine alte Oma im Schaukelstuhl sitzt.
    ..grins….
    Herzliche Grüsse
    M.

  2. Moin moin,
    ganz lieben Dank für diesen tollen Abschluss der Blogtour. Gerade auf das Interview habe ich mich ganz besonders gefreut. Ich liebe Jordis‘ Sinn für Humor und den Schalk, der zwischen den Zeilen hervor blinzelt. Auch die Intensität mit der sie schreibt, finde ich sehr bewundernswert. Es hat etwas meditatives, wie das Bogenschießen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es sehr erfüllend sein kann, wenn es einem gelingt auch nur für kurze Zeit komplett in seine Fantasywelt einzutauchen. Und das ist ja auch der Grund, warum sie schreibt.

    Mir hat die Blogtour riesengroßen Spaß gemacht. Danke an all die schönen Blogs dafür – und an Jordis.
    LG, loralee

  3. Hallo und vielen Dank für dieses interessante Interview mit der sympathischen Autorin! Die Autorin findet es richtig toll, dass sich durch das Schreiben so viele wunderbare neue Kontakte ergeben haben. Sie hat inzwischen so viele superliebe Autoren, Leser und Blogger persönlich kennenlernen dürfen. Daraus ist über das Schreiben hinaus so manche Freundschaft entstanden, wofür die Autorin sehr dankbar ist.

    Viele liebe Grüße
    Katja

  4. Guten Abend,

    jetzt musste ich gerade über die Antwort schmunzeln von Sarah, denn genauso ging/geht es mir! Ich dachte Anfangs auch, ha… DAS ist die Antwort in Bezug auf neue Kontakte und sogar entstandene Freundschaften daraus aber irgendwie wäre das wohl zu platt. Oder doch nicht?
    Ich denke, es ist eine Mischung aus Allem, neue Kontakte, viele liebe Menschen, neu entstandene Freundschaften, abtauchen in neue Welten und die Verschmelzung auf Realität und Fixtion. Der ganze Prozess des Schreibens an sich und das mitfiebern und mitleiden ihrer Charaktere! Ich denke, es ist wirklich alles ums und über das Schreiben, was dazu gehört für Jordis Lank.
    Schmunzeln musste ich auch über den Kommentar, bezüglich der Namensfindung ;-). Was, wenn ein Benjamin, nicht wie ein Benjamin aussieht! Soooo herrlich….
    Ich finde das Interview sehr interessant und die Aufforderung, einfach anzufangen stimmt voll und ganz. Es gibt nichts Schlimmeres als irgendwann vielleicht sagen zu müssen, „ach hätte ich nur“ oder „was wäre gewesen wenn“.

    Liebe Grüße und habt alle einen tollen Start in die neue Woche
    Amelie S.

  5. Hallo 🙂

    ich hoffe diese Worte sind damit gemeint: Schreiben ist ein so intensives Erlebnis. Manchmal verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit und das Schreiben ist wie ein Rausch – ein einzigartiges, großartiges Gefühl, das süchtig macht. Glückseligkeit pur!

    Kann ich mir vorstellen, ich tendiere auch dazu mal wieder mich hin zu setzen und meinen Worte Folge zu leisten, mal sehen wann ich das in Angriff nehmen kann 🙂

    Ganz liebe Grüße
    und einen schönen Sonntag

    wünscht Jutta

  6. Hallo Bella,
    danke für das schöne Interview und allen für die schöne Blogtour.
    Jordis liebt, das Schreiben so ein intensives Erlebnis ist und wie ein Rausch sein kann, ein einzigartiges, großartiges Gefühl, das süchtig machen kann.
    Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend.
    Ganz liebe Grüße,
    Anni

  7. Ihr Tipp an junge Autoren ist und ich denke das ist auch die Lösung:
    Wenn der Autor die Geschichte liebt, wenn er mit seinen Figuren mitfiebert und leidet und lacht, dann tun das auch die Leser.

    Liebe Grüße,
    Daniela

  8. Guten Morgen,
    vielen Dank für das schöne, spannende, interessante Interview. Es hat viel Spaß gemacht es zu lesen und ich konnte mich in manchen Sachen sogar wieder finden…in anderen dann eher nicht(ich bin definitiv keine Frühaufsteherin:D). Und ja Schoki ist beim schreiben toll *grins*
    Zur Frage:….Die ist ganz schön schwer, nach dem lesen des Interviews dachte ich, weil sie so viele neue tolle Kontakte knüpfen konnte, aber nach erneutem durchlesen bin ich mir gar nicht mehr sicher…also ich bin entweder für das oben genannte, oder sie könnte es auch lieben, wenn die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit verschwimmen und das Schreiben wie ein Rausch ist(so dass sie pure Glückseeligkeit verspürt).

    Vielen Dank für die tolle, spaßige, interessante, spannende, schöne wirklich großartige Blogtour, durch die ich jetzt einiges über die Raukland Triologie und die Autorin gelernt habe, vielen Dank dafür:)
    LG Sarah

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