Was ist bei Bella los?

Am 19.05. habe ich den letzten Beitrag veröffentlicht. OHA! Das ist echt schon lange her. *Asche auf mein Haupt*

Allerdings war bei uns zu Hause auch einiges los.

Am 3. Juni habe ich als Bufdi in meinem letzten Praktikumsbetrieb, dem AWO Seniorenheim Prof. Rainer Fetscher angefangen. 2 Wochen später wurde der Vertrag geändert und ich bin seitdem als Krankheitsvertretung für eine ganz liebe Kollegin fest eingestellt.

Die Arbeit mit den Senioren macht megaviel Spaß. Es ist so ein erfüllender Beruf! Achso, vielleicht sollte ich euch auch sagen als was ich arbeite. Auf jeden Fall NICHT als Pflegerin. Das wäre mir definitiv zu viel Verantwortung und so wirklich Zeit für die Senioren hat man nicht. Anfang des Jahres habe ich ja eine Weiterbildung/Ausbildung zur Alltagsbegleiterin gemacht. Und genau in diesem Beruf arbeite ich jetzt. Okay. Hier heißt es „zusätzliche Betreuungskraft“ – kommt aber auf dasselbe raus. *ggg*

Ich habe mir nie vorstellen können wie sehr ein Mensch dankbar sein kann. Das erlebe ich nun tagtäglich. Gedächtnistraining, Bewegung, Spazieren gehen oder einfach ein offenes Ohr haben und ein Lächeln schenken. Die Bewohner sind für das minimalste Fitzelchen sowas von dankbar. Das ist der Wahnsinn!!!

Aber die Arbeit hört meist nicht beim Verlassen des Gebäudes auf. Oft sitze ich zu Hause und überlege was ich noch so mit den Lieben machen könnte. Wie ich Abwechslung reinbringen kann um nicht immer wieder diesselben Sachen zu machen. So bleibt manch anderes auf der Strecke.

Dazu kam, dass mein Opi Mitte Juni ins Krankenhaus musste – Darmkrebs. Diese Zeit habe ich bei meiner Omi verbracht und auch dort geschlafen. Meine Tante und ich haben uns da reingeteilt – schließlich musste ich ja nebenher arbeiten gehen. Sie war ab mittags da und ich dann ab Feierabend, bis ich früh wieder auf Arbeit musste.

Glück im Unglück – mein Opi braucht keinen künstlichen Darmausgang, die OP ist klasse verlaufen und er konnte bereits nach 2,5 Wochen wieder nach Hause kommen. Seitdem halte ich immer auf meinem Heimweg von Arbeit bei ihnen an und schaue nach dem Rechten. Opi ist ein absoluter Kämpfer. Als er heim kam war er doch noch sehr schwach. Wir fingen aber beizeiten an mit dem Rollator raus zu gehen. Die ersten Male in meiner Begleitung.

Und dann ist er einfach mal allein gegangen – einkaufen. Ich kam an diesem Tag zu den Großellis und er meinte nur „Ich hab mein Soll für heute schon erfüllt.“ *lach* So ein Schlingel!!!

Die ganze Zeit über kam allerdings meine eigene kleine Familie zu kurz. Wir haben jeden Moment genutzt den ich mal abzweigen konnte. Zwar wohnen wir und meine Großeltern nur 2 Straßen auseinander, aber ich wollte meine Omi einfach nicht allein lassen.

Naja, jetzt bin ich wieder zu Hause und genieße jeden Moment.

Morgen sind meine 2 Wochen Urlaub schon wieder zu Ende. Diesmal ging es aber nicht auf weite Reise. Wir erkundeten mal ein bisschen die eigene Umgebung und waren paar Tage bei Schwiegermutti. Die Zeit war viel zu schnell rum.

Was haben wir so gemacht?

In der ersten Woche waren wir einen Tag in Oybin. Beide verbrachten wir als Kinder schonmal einen Urlaub dort. Also ich persönlich konnte mich allerdings an nichts mehr erinnern. Naja, um so schöner wars. 😀

Hier mal ein paar Eindrücke für euch …

Mit der Schmalspurbahn ging es von Zittau nach Oybin …
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warm – wärmer – am wärmsten
Zum Glück hatte mein Schatz sein Axe einstecken.
Da wir beim Einsprühen allein auf dem Plateau waren haben wir es vor lauter Blödsinn in „Axe-Plateau“ umbenannt. *ggg*
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Zwei Tage später waren wir zu fünft am Senftenberger See. Es gab eine Zeit da waren wir sehr, sehr oft dort. Meine Schwiegereltern hatten einen Bungalow dauergemietet. Und so haben wir uns alle oft dort getroffen und eine wundervolle Zeit gemeinsam verbracht. Leider ist diese vorbei.

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Es hat sich mit der Zeit sehr viel verändert. Es wurden immer mehr neue Bungalows gebaut und Wege befestigt.
Auf diesem Bild gab es früher mal einen Zaun mit Tor. Da kam man auch auf den Campingplatz. Rechts ging dann ein Weg hinter zum Bungalow meiner Schwiegerellis. Alles ist weg. 🙁
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Wir waren bis abends am See.
Natürlich wurde das gleich genutzt um ein paar schöne Foto´s von meiner Lilly mit Freund zu machen. Bei dem Sonnenuntergang – das Licht war einfach perfekt. <3
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Bevor ich euch jetzt gleich wieder zu sehr bombardiere, mache ich an dieser Stelle Schluss. Es gibt dann noch einen zweiten Teil.

Ich hoffe auf jeden Fall, dass ich es endlich wieder hinbekomme mehr zu posten.

Immerhin haben mir die liebe Astrid Rose und Petra Teske Bücher für die Zeit bei Omi geschickt. Ich habe auch direkt angefangen zu lesen, musste aber feststellen, dass ich erstmal wieder die vorherigen Bände lesen muss um richtig in die Geschichten rein zu kommen. So bin ich erstmal in die ersten 2 Bände von Astrid „Mana Loa – Familienbande“ und „Mana Loa – Seelenbande“ eingetaucht, um dann ihren 3. Band „Mana Loa – Herzensbande“ voll genießen zu können. Die Buchbesprechung ist in der nächsten Zeit geplant.

Momentan bin ich in der Welt von Petra Teske´s Mitternachtsvampiren und danach kommt „Ein Geheimnis zwischen Mord und Liebe“ dran.

Also dann bis bald! 😉

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