Von Schillerplatz bis Fährgarten

Am Montag war so schönes Wetter, daß es mich nach draußen gezogen hat. Ich hatte irgendwie Lust ein bißchen zu laufen und nach schönen Motiven zu schauen. Da ich weiß, dass meine Lilly auch immer gern bei sowas dabei ist, hab ich sie beizeiten von der Schule abgeholt.
Erstmal bißchen Essen und Trinken gekauft, Rucksack gepackt und los ging es.
Als erstes sind wir an unserem Skaterplatz vorbeigelaufen. Leider gab es keine schönen Graffiti´s zu fotografieren. Aber machte ja nix. Wir hatten noch einiges an Weg vor uns.
Weiter ging es an der Uniklinik Carl Gustav Carus vorbei und über den Königsheimplatz. Ständig bin ich mit der Bahn dort vorbeigefahren – aber den Europabrunnen konnte ich nie in Ruhe betrachten. Er lädt einfach zum verweilen ein – auch wenn er an der Hauptstraße liegt. [expand]Der Königsheimplatz wurde am 5. Mai 1921 benannt zu Ehren des verstorbenen Geheimen Regierungsrates Arthur Willibald Königsheim, Förderer und Begründer des Waldparkes, geboren 1816, gestorben 1886. 1922 erhielt der Königsheimplatz als besonderen Schmuck den Europabrunnen. Auf einem umfangreichen Unterbau stand ein mächtiger Bronzestier, auf dem ein schlankes Mädchen, die Europa, saß. Die von Georg Wrba (gestorben 1939) geschaffene Plastik stellt die Mythe von Zeus dar, der in Stiergestalt die Königstochter Europa über das Meer entführt.

(Quelle: Stadtwiki)

1922 wurde diese von Georg Wrba entworfene Brunnenanlage eingeweiht. Wrba war zu seiner Zeit einer der bekanntesten und produktivsten Bildhauer in Dresden. Zentrum der Anlage ist die auf hohem Mittelteil stehende Bronzeplastik, die darstellt, wie der in einen Stier verwandelte Zeus die schöne Königstochter Europa entführt. Seitlich am Sockel befinden sich links und rechts Figuren, die Wasser speien, ebenso wie die Reihe von Masken an der Vorderseite der Mauer. Das Wasser läuft in ein flaches sternförmiges Becken, von dort schließlich in ein größeres zweites. Die Bronzeplastik sollte zu Rüstungszwecken eingeschmolzen werden und wurde deshalb während der Nazizeit demontiert. Das ist zwar nicht mehr geschehen, doch gilt sie seitdem als verschollen. 1993/94 erfolgte eine umfassende Rekonstruktion der Brunnenanlage. 1995 konnten auch die schöne Europa mit ihrem Stier wieder aufgestellt werden, die der Bildhauer Lothar Janus nach den alten Vorlagen fertigte. Finanzielle Unterstützung kam von der Dussmann-Stiftung Ascholder Nachmittag.

(Quelle: Das schöne Detail)

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Und weiter ging es bis zum Schillerplatz. Bevor wir uns auf unsere Motive stürzen konnten war noch bißchen was zu erledigen. Bank – Zeaman – dm – Thalia (In einem anderen Beitrag mehr dazu.)
Zum Energietanken noch fix zu McDonalds ein Eis naschen und auf ging es runter an die Elbe.
Und da gab es mehr als genug Motive zu fotografieren. Ich steh ja total auf Makrofotografie. Lilly hat sich damit von mir anstecken lassen und so haben wir um die Wette fotografiert.
Einziger Nervpunkt waren die gefühlten 100.000 Radfahrer die da langfuhren – stellenweise ohne Rücksicht auf Verluste. Wäre ja mal nicht schlecht wenn der Weg verbreitert werden würde so daß Radfahrer, Skater und Fußgänger zusammen genügend Platz hätten. *grml*
Jetzt aber endlich zu unseren Bildern. Da ich mich nicht wirklich entscheiden konnte sind es einige mehr geworden. Und da Lilly genauso schöne Foto´s gemacht hat, ich mich aber auch da nicht zwischen meinen und ihren entscheiden konnte, hab ich Lilly auch ein kleines Copyright gemacht und unsere Bilder einfach gegenübergestellt. Da sieht man schön, daß es nicht eine Frage des Alters ist schöne Motive und Ausschnitte zu finden. *smile*

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