Tamara und Karl Die Protagonisten aus "WG mit Biss"

WG mit BissDieses Mal habe ich mich für das Interview an eine Spezies herangewagt, der ich immer noch zurückhaltend, um nicht zu sagen misstrauisch gegenüberstehe. Aber die Werwölfe von Vanessa Carduie haben mich so neugierig gemacht, dass ich das Risiko eingegangen bin.

Der Einstieg in ihre Welt war für mich Vanessas Buch WG mit Biss: Der etwas andere Vampirroman, also der erste Band der Schattenseiten-Trilogie. Wie immer habe ich hier zuerst den Klappentext und meine Rezension für euch – und dann berichte ich euch von meinem Abenteuer.

Klappentext

Was würdest du tun, wenn du gezwungen bist, deinem alten Leben den Rücken zu kehren? Wenn eine einzige Nacht plötzlich alles auf den Kopf stellt? Wenn dunkle Geheimnisse ans Licht kommen und deine Feinde in den Schatten lauern? Was, wenn aus Freundschaft plötzlich Liebe wird? Wirst du den nächsten Schritt wagen oder dich in dein altes, ruhiges Leben flüchten? Wirst du für deine Liebe kämpfen – Gegen alle Vernunft und gesellschaftlichen Konventionen? Ist Liebe zwischen einem Vampir und einer Werwölfin möglich? Oder wird sie von der alten Feindschaft zerstört? Bist du bereit, alle Konsequenzen zu tragen?

Fabian ist zweihunderteinundzwanzig Jahre jung und ein Vampir. Sein bisheriger Wohnort, der Hausmannsturm des Dresdner Residenzschlosses, wird langsam unbequem. Die Menschen rücken ihm immer weiter auf die Pelle und stören seinen Frieden. Ein Umzug scheint unumgänglich, denn die Menschheit weiß nichts von Vampiren und das soll schön so bleiben. Eine passende Lösung scheint das Angebot von seiner Freundin Erika zu sein, die einen neuen Mitbewohner sucht. Doch kann eine WG aus Werwölfin und Vampir funktionieren? Bald darauf wird Erika zum Ziel von Werwolfjägern und Fabian muss sich entscheiden: Für ein chaotisches, aber erfüllendes Leben an Erikas Seite oder für die Rückkehr in seine alte, ruhige Existenz im Schatten der Gesellschaft?

*Achtung, der Roman enthält erotische Szenen*

Meine Rezension

5 von 5 Sternen Die etwas andere WG

Werwölfin und Vampir ziehen zusammen und werden ein Paar. Gegen die unliebsamen Hinterlassenschaften eines Vormieters hilft der Zauber einer Hexe, die eigentlich aus gutem Grund Angst vor Vampiren hat. Fast nebenbei wird ein Kriminalfall gelöst. Und neben den üblichen Problemchen zwischen Mann und Frau müssen sich die beiden Protagonisten auch noch mit Vorurteilen der jeweils anderen Art und den Eltern der Werwölfin herumschlagen. Für jede Menge Abwechslung ist also gesorgt.
Neben Vanessa Carduies flüssigem Schreibstil haben mir zwei Aspekte ganz besonders gut gefallen: Zum einen zeigte sich immer wieder, dass ein Problem gar nicht so groß war wie ursprünglich befürchtet, wenn man es erst einmal gemeinsam anging. Alles war irgendwie lösbar, sobald die Protagonisten auch wirklich eine Lösung finden wollten.

Zum anderen wartete das Buch immer wieder mit Situationskomik auf: Zum Beispiel bei dem Problem, das Schlafmöbel des Vampirs aus seiner alten in die neue Wohnung zu schaffen. Denn wo schlafen die Vampire? Richtig: im Sarg! Und einen solchen nachts durch die Stadt zu tragen ist einfach etwas auffällig.

Sehr positiv fand ich auch, dass man anhand vieler kleiner, in den Text eingestreuter Details merken konnte, dass sich die Autorin einen Schauplatz ausgesucht hat, an dem sie sich bestens auskennt: die wunderschöne Stadt Dresden. Das trägt dazu bei, dass man die Geschichte beinahe glauben möchte.

So ist die Story eine gelungene Mischung aus Fantasy, Humor, Liebe und Erotik, womit ich mich bestens unterhalten gefühlt habe. Von mir eine klare Lese-Empfehlung. Ich habe mir gerade den zweiten Band der Trilogie bestellt.

Interview – nein nicht mit einem Vampir, sondern mit zwei Werwölfen

Es ist ein lauer Sommerabend und ich sitze im Elbsegler, einem der vielen Biergärten am Elbufer. Dieser eine ist etwas Besonderes, denn er spielt auch in der „WG mit Biss“ eine Rolle. Und ich bin hier zum Interview verabredet. Allerdings ist es nicht irgendein x-beliebiges Interview und ich muss zugeben, dass mir etwas mulmig zumute ist. ›Angst vor der eigenen Courage‹ nennt man sowas. Zuerst war ich total begeistert von meiner tollen Idee. Aber jetzt, wo mir Vanessa Carduie tatsächlich die Möglichkeit verschafft hat, mich mit zwei ihrer Protagonisten zu unterhalten, habe ich Bedenken. Ich meine: Die beiden sind waschechte Werwölfe. Jäger also. Wenn ich ihnen nun eine Frage stelle, die ihnen nicht passt? Kann ich wirklich sicher sein, dass ich nicht auf ihrer Speisekarte stehe?

Ich seufze. Nein, ich werde nicht kneifen. Auch wenn es – vielleicht – gefährlich ist, wird sich so eine Chance gewiss nicht so schnell wiederholen. Ich lenke mich ab, indem ich meine Umgebung bewundere. Der Blick ist wirklich einmalig. Dem Biergarten gegenüber liegt die berühmte Altstadtkulisse mit Residenzschloss, Frauenkirche und Kunstakademie. Jetzt im Sommer ist auch abends noch viel los, und das wird bis tief in die Nacht so weitergehen. Das finde ich beruhigend, denn die beiden Werwölfe werden wohl nicht angreifen, wenn so viele Menschen in der Nähe sind. Außerdem haben wir Neumond und … mir stockt der Atem, als ich zwei Gestalten, einen Mann und eine Frau, auf mich zukommen sehe. Das sind sie: Karl, der Rudelführer und Tamara, die Freundin der Hauptprotagonistin Erika! Genauso hat Vanessa sie mir beschrieben.

Der Mann ist schätzungsweise 40 bis 50 Jahre alt, hat eine stattliche, muskulöse Statur, dunkle Haare und einen gepflegten Vollbart. Er wirkt schon allein durch seine Präsenz respekteinflößend. Die Frau ist kleiner als er, jünger und quirliger. Sie hat eine schlanke, sportliche Figur, strahlt aber trotz der Anwesenheit ihres Alphas Selbstbewusstsein aus. Die beiden haben mich natürlich längst erkannt und peilen den Tisch an, an dem ich sitze. Ich stehe auf, um sie zu begrüßen und hoffe, dass mein Lächeln nicht allzu verkniffen wirkt.

Karl gibt mir als Erster die Hand. Sein Händedruck ist fest und er schaut mich mit warmen, grauen Augen an. Ich atme vorsichtig auf, denn er hat eher etwas Väterliches als etwas Gefährliches an sich. Tamaras Augen sind grün und darin glitzert der Schalk. Ich glaube, sie hat es faustdick hinter den Ohren, aber auch sie wirkt nicht so, als würde sie mich zum Abendessen verspeisen wollen.
Wir setzen uns und Karl bestellt sich dasselbe zu trinken wie ich: einen gut gekühlten Saale-Unstrut Weißburgunder. Tamara will lieber einen Orangensaft. Die große Flasche Wasser, die schon auf dem Tisch steht, teilen wir uns. Nachdem wir uns – sozusagen zum Warmwerden – über die Schönheit des abendlichen Blicks auf Dresden von diesem Lokal aus unterhalten haben, zücke ich meinen Block und einen Bleistift.

„Vielen Dank, dass ihr mir meine neugierigen Fragen beantworten wollt“, fange ich an und wende mich an Tamara:
„Würdest du mir bitte kurz sagen, wer und was du bist?“

„Klar, mach ich gern. Mein Name ist Tamara Richter. Ich bin 26 Jahre alt und studiere zusammen mit Erika Biologie. Ach, und ich bin eine Werwölfin – das wolltest du ja sicherlich mit ‚Was bist du?‘ fragen, oder?“
Sie zwinkert mir zu und lächelt.

„Genau, das habe ich gemeint“, gebe ich zu, „denn das ist ja schon etwas ungewöhnlich. Jedenfalls ist es für mich das erste Mal, dass ich mich bewusst mit Werwölfen unterhalte.“ Wir grinsen uns an und ich stelle ihr gleich noch eine weitere Frage:
„Bist du Erikas „beste Freundin“?“

„So könnte man es sagen, obwohl Erika mir genauso nahe steht wie meine leiblichen Geschwister.“

Ich nicke nachdenklich, dann schaue ich Karl an.
„Würdest du mir bitte kurz erklären, wer du bist und welche Stellung du hast?“

„Ich bin Karl und aktuell der Alpha – also der Anführer – des Rudels, in dem Erika und Tamara sind.“

Damit bin ich noch nicht ganz zufrieden, daher erkundige ich mich: „Was machst du beruflich?“

„Ich bin Berufsschullehrer für Sport und Geschichte.“

Echt jetzt? Ein Werwolf als Berufsschullehrer? Sowas „Normales“? Das macht mich noch neugieriger:
„Hast du eine Familie?“

„Ja, ich habe eine Frau und zwei Kinder.“

Okay. Reden ist nicht so Seins, oder? Ich muss mir eine Frage ausdenken, die er nicht mit wenigen Worten beantworten kann.
„Was mich brennend interessiert: Wie bist du zum Rudelführer geworden?“

Er überlegt kurz, dann antwortet er: „Ob man Alpha wird oder nicht, liegt an zweierlei Sachen: einerseits muss man sich durchsetzen können und auf der anderen Seite sollte einem das Gemeinwohl wichtig sein. Diese Position wird nicht vererbt, sondern gewählt. Oftmals stammen die Alphas aus einer Linie, jedoch kann sich jeder für diese Position bewerben.“

Bewerben? Wird die Stelle irgendwann ausgeschrieben? Ich glaube, darüber unterhalte ich mich lieber mal mit Vanessa. Ich wende mich wieder Tamara zu.

„Sprechen wir über Erika. Woher kennt ihr euch und wie lange kennt ihr euch schon?“

Die junge Werwölfin lacht. „Schon einige Jahre. Ihre Eltern gehören zwar einem anderen Rudel an, als wir, doch ab und an gibt es größere Versammlungen, wo sich die verschiedenen Rudel treffen. Erika ist nur ein paar Monate älter als ich und wir teilen einige Interessen. Von daher liefen wir uns bei einer Versammlung sprichwörtlich in die Arme. Wir mochten uns auf Anhieb und als die Entscheidung fiel, dass wir beide aufs Gymnasium gehen, wollten wir unbedingt zusammen sein.“

Das will ich gern etwas genauer wissen. „Warum seid ihr befreundet? Was magst du an ihr?“

„Darüber habe ich nicht nachgedacht.“ Sie zuckt mit den Schultern. „Es hat einfach gepasst. Freundschaft auf den ersten Blick, könnte man sagen. Ich mag vieles an ihr. Wir ticken gleich, obwohl Erika ein waschechter Morgenmuffel ist. Mit ihr kann ich einfach über alles reden und das gilt auch andersherum. Wir sind füreinander da.“

Hm, das klingt sehr harmonisch. Ist es das denn immer? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, erkundige ich mich:
„Hat sie auch Eigenschaften oder Angewohnheiten, die du nicht magst?“

„Erika ist ein Wirbelwind, voller Energie und leicht chaotisch. Ich könnte nicht mit ihr zusammenwohnen, weil ich auch meine Ruhe brauche und bei ihr eigentlich immer etwas los ist.“

Ich muss mir ein Grinsen verkneifen. Nach Ruhe sieht Tamara nun wirklich nicht aus. Eher vermute ich, dass zwei Wirbelwinde für eine Wohnung zu viel wären. Natürlich interessiert mich auch, was Karl über Erika zu sagen hat.
„Wie ist Erika zu dir gestoßen? Was hältst du von ihr?“

„Ich kenne Erikas Eltern, da sie in ihrem Rudel einen hohen Rang begleiten. Ich war überrascht, als Erika in mein Rudel wechseln wollte, aber ich kann ihre Motivation verstehen. Neue junge Mitglieder sind immer gut für das Rudel und mit Tamara und deren Familie hatte sie auch starke Fürsprecher.“ Nachdenklich reibt er sich über das bärtige Kinn. „Erika ist eine selbstbewusste junge Frau, die weiß, was sie will und ihren Freunden gegenüber loyal ist. Manche würden sagen, dass sie zu wenig Respekt zeigt, aber das stimmt nicht. Sie hasst Ungerechtigkeit und will sich mit Missverhältnissen nicht arrangieren. Ich denke, dass es Wölfinnen wie sie geben muss, die den ungestümen Jungwölfen und auch verkalkten Altwölfen Paroli bietet.“

Ich finde Erika ziemlich mutig, denn für ihre Liebe hat sie sich gegen Traditionen gestellt. Das fällt Werwölfen sicher nicht leichter als Menschen. Wie ist das bei ihren Freunden angekommen? Ich erkundige mich bei Tamara:
„Was hältst du von Fabian? Denkst du, er und Erika passen zusammen?“

Sie schmunzelt. „Auf jeden Fall. Die beiden schwänzeln jetzt schon seit Jahren umeinander und wollten lange einfach nicht wahrhaben, dass sie sich ineinander verguckt haben. Dadurch, dass Fabian kein Wolf ist, war es natürlich schwieriger, doch Liebe kennt bekanntlich keine Grenzen. Fabian ist ein höflicher, meist zurückhaltender Mann. Wenn man ihm freundlich und offen begegnet, lässt er einen auch näher an sich heran. Auch wenn er einen Arschtritt von Erika brauchte, um sich seine Gefühle einzugestehen, hat er sie schon immer anders, liebevoller behandelt. Sein Herz war offenbar schneller als sein Verstand.“

Heißt das nun, dass sie Erika und Fabian als Paar akzeptiert oder geht ihre Toleranz noch weiter?
„Käme für dich ein Partner in Frage, der so … anders ist als du?“, will ich wissen.

Sie legt den Kopf schief und schaut mich nachdenklich an. „Klar, warum nicht? Man verliebt sich schließlich in einen Charakter, eine gesamte Person und damit muss man die ‚Eigenheiten‘ auch mitnehmen. Mein Partner muss meine wölfische Seite ja auch akzeptieren. Ich möchte mich nicht beschränken und nur bei den Werwölfen nach einem Partner suchen. Natürlich ist mir bewusst, dass eine Beziehung zu einem Menschen oder Vampir komplizierter wäre.“

Wie Karl wohl darüber denkt? Ich frage ihn:
„Was ist deine Einstellung Fabian gegenüber?“

Der Alpha schnaubt. „Ich muss zugeben, dass ich Blutsaugern eher skeptisch gegenüberstehe. Werwölfe und Vampire sind zwar nicht verfeindet, allerdings gibt es durchaus die eine oder andere Horrorgeschichte, die oftmals von Generation zu Generation weitergegeben wird. Da ich keinen Sinn darin sehe, habe ich derlei veraltete Ansichten nicht unterstützt, doch freiwillig würde ich keinem Blutsauger zu nahe kommen. Derlei alte und gutgepflegte Vorurteile müssen erst einmal überwunden werden – und das benötigt Zeit. Ich denke, dass Fabians untypisches Wesen sehr dabei geholfen hat, diese Vorurteile zu überwinden. Außerdem respektiere ich die Verbindung dieser beiden, da sie bewiesen haben, dass sie füreinander einstehen. Meiner Meinung nach habe ich nicht das Recht, ihrer Liebe im Weg zu stehen, solange sie das Rudel nicht gefährden.“

„Kann jemand wie er wirklich Mitglied des Rudels sein? Könnte er dir womöglich deine Stellung als Alpha streitig machen?“

„Ob Fabian tatsächlich ein festes Mitglied im Rudel wird, werden wir sehen. Als Vampir ist er nicht an unsere Regeln gebunden, auch wenn er sie respektiert. Allein deswegen macht es keinen Sinn, dass er mir meine Stellung streitig machen wöllte. Als Alpha muss ich zum Wohle meines Rudels handeln, Streitigkeiten schlichten, die Jungwölfe ausbilden und vieles andere mehr. Das sind Aufgaben, die ein Nicht-Wolf einfach nicht bewältigen kann, weil ihm die Erfahrungen und vielleicht auch das Verständnis fehlen. Vampire sind eher Einzelgänger und nicht unbedingt dafür geeignet, eine engverbundene Gemeinschaft zu führen.“

So wie er es beschreibt, haben die Aufgaben des Rudelführers durchaus etwas mit denen eines Berufsschullehrers gemeinsam. Ein Jungwolf ist sicher nicht leicht zu führen. Und wie funktioniert Partnersuche wohl bei Werwölfen? Ich frage Tamara:
„Wenn du deinen idealen Partner beschreiben solltest: Welche drei Charaktereigenschaften oder Wesenszüge wären die wichtigsten für dich?“

„Oh Gott. Keine Ahnung. Mir ist Ehrlichkeit, Freundlichkeit und auch Humor wichtig.“ Sie lacht. „Es wäre toll, wenn ich mit meinem Partner dann über alles Mögliche reden kann und natürlich muss er mir auch optisch gefallen.“

Nun, das klingt allerdings sehr ähnlich wie bei Menschen. Vielleicht sind wir uns letzten Endes doch ganz ähnlich? Was außer chinesischem Take-Away und Pizza steht bei ihnen eigentlich so auf dem Speiseplan?
„Letzte Frage, Tamara: Was ist dein Lieblingsgericht?“

„Ich bin da recht pflegeleicht. Mein Lieblingsgericht ist Nudeln mit Tomatensoße und Käse.“

Hm, bei uns Menschen kenne ich das als Kinderessen. Ich lasse meinen Blick über die malerische Altstadtkulisse gleiten und wende mich noch einmal Karl zu:
„Auch an dich eine letzte Frage: Warum lebst du eigentlich in Dresden?“

Er ist meinen Blicken gefolgt und lächelt. Ein gewisser Stolz schwingt in seiner Stimme mit, als er antwortet: „Das ist ganz einfach: Ich bin hier geboren und habe hier alles, was ich zum Glücklichsein brauche.“

Ich finde, nun habe ich die beiden Werwölfe genug gelöchert. Nur um sicher zu gehen, dass ich nichts vergessen habe, was sie für wichtig erachten könnten, schiebe ich nach:
„Gibt es noch etwas, das ihr uns unbedingt erzählen wollt?“
Es ist Tamara, die mir antwortet, während Karl nur kurz den Kopf schüttelt.

„Lest WG mit Biss, damit ihr hautnah miterleben könnt, wie sich Erika und Fabian anstellen. Und dir, liebe Lily, danke ich für dieses tolle Gespräch.“

Mit den Worten „Ich habe zu danken“ packe ich meinen Notizblock wieder ein. Aber wir brechen noch nicht gleich auf. Wir trinken unsere Gläser leer und plaudern dabei. Längst ist mein anfänglich mulmiges Gefühl vergangen. Die beiden sind nicht gefährlich. Jedenfalls nicht für mich und nicht heute Nacht. Vielen Dank, liebe Vanessa Carduie, dass du mir dieses Interview ermöglicht hast.

Und wenn ihr nun neugierig geworden seid, Erika und Fabian näher kennenlernen wollt, kurz: Tamaras Aufforderung nachkommen möchtet, dann geht es hier zu dem Buch:
Amazon

Viel Spaß wünscht euch
Eure Lily

Lily Konrad

Lily Konrad

Huhu! Ich bin Lily, 1959 in Stade (Niedersachsen) geboren und habe schon in verschiedenen Regionen Deutschlands gewohnt. Jetzt lebe ich in meiner Wahlheimat Butzbach (Hessen).
Ich habe mir schon als Kind gern Geschichten ausgedacht und bereits früh damit angefangen, sie aufzuschreiben. Daraus ist ein wunderbares Hobby geworden – und genau das soll das Schreiben für mich auch bleiben. Ich schreibe immer noch aus einem einzigen Grund: weil es mir und meinen Lesern Freude macht.


Der Spaß am Schreiben und Lesen hat Bella und mich zusammengeführt. Daher freue ich mich sehr über die Möglichkeit, hier gelegentlich mit einem Beitrag aufzukreuzen. Ich hoffe, euch gefällt’s 😉
Lily Konrad

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das:

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close