Heike Rissel – Die chaotische Schreiberin

Ihr durftet im Laufe unserer fantastischen Blogtour sooooo viel über Heike´s Buch „Schattenzeichen“ – dem Band 2 der Reihe „Im Zeichen von Licht und Schatten“ erfahren.

Schattenzeichen Tourfahrplan

Nun wird es endlich Zeit auch die Person hinter der Geschichte kennenzulernen. 😉

Zumal der Beitrag eigentlich ja schon Sonntag rauskommen sollte.

Wir sind am Wochenende umgezogen. Der Beitrag stand schon und ich war der Annahme, dass ich ihn geplant hatte. Tja, leider war dem nicht so. *schäm*

Deshalb an dieser Stelle an HEIKE, meine lieben MITBLOGGERINNEN und natürlich an euch liebe LESER ein GAAAAAAAAAANZ FETTES ENTSCHULDIGUNG von meiner Seite.

Nun aber los! 😉

Wer ist Heike Rissel?

Vor ihrem Leben als Autorin, sagt sie, war ihr Leben langweiliger – nicht so erfüllt. Sie glaubt, dass sie schon immer gespürt hat, dass ihr irgendwas im Leben fehlt.

Schon in der Schule hat sie mit Vorliebe im Deutschunterricht Aufsätze geschrieben. Am liebsten schöne tiefsinnige. 😉 In der Pubertät hat sie sich an eine Abenteuergeschichte für Mädchen gewagt, aber leider nie beendet.

Die ist mir neulich übrigens erst wieder in die Hände gefallen.

2009 hat sie dann so richtig mit dem Schreiben losgelegt und ihr erstes Baby „Im Zeichen von Licht und Schatten“ rausgebracht.

Heike liebt Fantasy – genau wie ich. *grins* Das Abtauchen in andere Welten, die nichts von unserer schnöden Realität haben – genau das macht sie (uns) glücklich. Kein Wunder also, dass sie auch in genau diesem Genre ihre Bücher ansiedelt und uns verzaubert.

Damals hatte Heike viel Zeit, da ihr Mann – bedingt durch seine ehrenamtliche Tätigkeit – oft am Abend unterwegs war. Diese hat sie mit vielem Lesen und fernsehen genutzt. Durch das Lesen der Twilight-Saga ist sie dann überhaupt erst auf dieses Genre aufmerksam geworden. Vorher kannte sie eher so Sachen wie Blade und Dracula von Bram Stoker. Klar, die waren natürlich ganz anders verfilmt. 😉 Zwar spielte da unterschwellig auch bisschen Erotik mit, aber das hätte Heike nie auf die Idee gebracht Vampir-Macht-Erotik in einen romantischen Roman zu verpacken.

Wenn Heike ehrlich ist stellte sie die Geschichte um Edward und Bella nie wirklich zufrieden. Ihrer Meinung nach war das eher eine nette Geschichte für Teenager. Sie selber wollte lieber „erwachsene“ Vampirliteratur mit einer anständigen Portion Liebe, einem vernünftigen Anteil Blut und Gewalt, Leidenschaft, Erotik und einen Hauch Humor.

… also ein Buch mit dem gewissen „Biss“.

Klick gemacht hat es dann bei Rebecca Abrantes Lesung. Genau sowas wollte sie lesen!

Dann folgte jede verdammte Nacht ein Traumausschnitt, der mich nicht hat schlafen lassen.

Irgendwann ließ es ihr keine Ruhe mehr. Sie hat sich an den Computer gesetzt und versucht sich diese Gedanken aus dem Kopf zu schreiben. In gewisser Weise hat es schon geklappt – im Gegenzug aber Heike so manche Nacht bis 2 Uhr am PC gehalten bis ihr 700-seitiges Erstlingsbaby entstanden ist.

Heike Rissen SchattenzeichenMittlerweile sind 2 Bücher aus ihrer Feder entstanden und sie muss zugeben, dass sie eine chaotische Schreiberin ist. *lach* Selten schreibt sie chronologisch. Freilich gibt es viele Absätze, die aufeinanderfolgend und zusammenhängend entstanden sind. Oft entwickeln sich jedoch so zwischendurch weitere Ideen, die sie dann von Hand aufschreibt und später am PC mitten ins Manuskript setzt. Das passiert es schon, dass sie ein ganzes Kapitel um diese(n) Gedanken herum aufbaut und schreibt.

Sie hat keine festen Zeiten zum Schreiben. Was sie aber dazu benötigt ist – Ruhe. Leise Musik ist für sie okay, zuweilen sogar nötig. Zum Beispiel hat sie zum Schreiben von „Im Zeichen von Licht und Schatten“ ewig und andauernd eine CD von den „Chieftain“ hoch und runter laufen lassen. Total inspirierend. Leider geht das jetzt nicht mehr, da die Musik einfach nicht mehr zu den folgenden Romanen passt. Ihr Mann hat dabei bald einen Nervenkrise bekommen. Er konnte die Stücke einfach nicht mehr hören. *lach*

Grins…

Ihr Lieblingsschreibplätze sind jene wo sie sich einfach wohl fühlt. Im Augenblick ist das der Platz am Esszimmertisch mit Blick auf ihr Wohnzimmer und den brennenden Kaminofen. Im Sommer dagegen hat sie ein wundervolles Plätzchen im Garten unter einem rosenumrankten Pavillon. Na wenn da mal nicht wundervolle Bücher entstehen!

Ich weiß, das hört sich jetzt total kitschig an, aber von dort kann ich meinen Blick weit auf Feld und Flur schweifen lassen. Ich liebe es!!!!

Ansonsten kommen ihr die besten Ideen , wenn sie einfach ihre Gedanken schweifen lässt. Sei es bei einem Spaziergang mit ihrer Hündin …, beim Schwimmen im Kiessee, beim Autofahren (*tststs* Noch so eine verrückte Autorin die sich eigentlich lieber auf den Verkehr konzentrieren sollte! Nur leider kann sie dabei ihre Gedanken nicht aufschreiben, sonst wäre es ein ständiges Stop and Go. Und ob das den anderen Autofahrern gefallen würde? Und bei so „stumpfsinnigen“ Tätigkeiten wie Bügeln (Lass aber nicht die Wäsche anbrennen!) und Gemüseschnippeln. (Nicht die Finger absäbeln!)

Bisher hat Heike für ein Buch so um die 2 Jahre benötigt. Das liegt mit daran dass sie nicht vorher sondern während dem Schreiben recherchiert.

Das ist manchmal etwas lästig und man kann sich schon ganz schön an so einer Problematik aufhängen und dann geht manchmal der ganze Schreibfluss flöten. Leider geht es nicht anders, da ich nicht immer weiß wohin mich die Geschichte treiben wird.

Sie stand eine Weile im Konflikt, denn dass sie an ihrem ersten Buch schreibt, hat sie sogar vor ihrem Mann lange geheim gehalten. Von einem Veröffentlichungsgedanken mal total abgesehen.

Anfangs war es einfach „nur“ eine Geschichte, mehr nicht. Eine Geschichte die ihr Freude bereiten sollte.

Lieber Himmel, ich erinnere mich noch an eine sehr heftige Stelle in meinem ersten Buch, die mich zwar total fasziniert hat, mir aber allein schon beim Schreiben rote Ohren bereitet hat. Ich habe da wirklich gedacht: Man gut, dass niemand diese Stelle jemals zu Gesicht bekommt, sie ist zwar gut, aber es wäre mir sowas von peinlich, wenn jemand das Lesen würde. Tja, und was soll ich dir sagen: Es wurde später tatsächlich eine meiner Lieblingstexte bei meinen Lesungen.

Der Gedanke das Buch evt. doch zu veröffentlichen kam ihr erst als sie so etwa 500 Seiten geschrieben hatte. Der Gedanke ankerte sich einfach fest: „Irgendwie ist es doch schade, wenn dieses Manuskript hier in der Schublade verschwinden würde.“ Tja, und dann hat sie die Veröffentlichung durchgezogen. 😀

Seit dem – sagt sie selber über sich – ist Heike selbstbewusster geworden. Es gibt u.a. so schöne Momente, wenn sie einkaufen ist und die Kassiererin an der Kasse fragt „Wann erscheint ihr nächstes Buch?“ Oder der nette Journalist der örtlichen Tageszeitung sind nach einer Ratssitzung bei ihrem Mann nach Neuigkeiten über seine Frau erkundigt. *smile* Sie erlebt in ihrer unmittelbaren Umgebung so viel Zuspruch.  Das sind Erlebnisse die Heike´s Stimmung immer wieder heben.

Ganz oft wird sie auch gefragt wo sie die Fantasie her hat, oder ob sie so manches selber erlebt/ausprobiert hat. Aber dazu wollte sie sich nicht äußern.

Kein Kommentar…, es ist jedoch interessant, dass nach meinen Lesungen die Nachfrage nach Himbeereis sprunghaft gestiegen ist, grins…

Momentan kommt sie leider nicht so viel zum Schreiben wie sie gern wöllte. Eher ist sie die letzte Zeit ein „Jäger und Sammler“. Von Ideen, Möglichkeiten, Gedanken, Abläufen, Namen und Örtlichkeiten.

Warum? Der nächste Roman soll anders geschrieben werden als die ersten beiden. Dieses Mal möchte Heike vorher ein Gerüst haben, an dem sie sich langsam langhangeln kann – auch wenn es total ungewohnt für sie ist.

Allerdings kommt ihr ein bisschen das Leben dazwischen.

Auch die Bewerbung für ihre ersten beiden Romane nimmt einen Haufen Raum in ihrem Leben in Anspruch. Sie hat ein Wanderbuch laufen, dann ist gerade ein Gewinnspiel von ihr zu Ende gegangen, sie versucht Lesungen an Land zu ziehen – telefoniert mit Buchhandlungen, Büchereien und sonstigen Örtlichkeiten, um dort lesen zu können. Ende November fährt sie zur Buch Berlin und betreut da mit einem Autorenkollegen den Verlagsstand.

Die Blogtour nicht zu vergessen, auf die ich besonders gespannt bin.

Dann noch die Homepage welche aktuell gehalten werden will und ihre Präsenz bei FB. Wenn sie dann abends einmal bisschen zur Ruhe kommt, schreibt sie weiter an ihrem dritten Buch.

Dann versuche ich natürlich noch meine homepage aktuell zu halten und bei Facebook präsent zu sein. Wenn ich abends dann ein bisschen zur Ruhe komme, schreibe ich weiter an meinem dritten Buch.

Wie kam Heike eigentlich zu den Ideen für ihr 1. und letztes Buch?

Ihr erste Buch entstand aus einem Traumfetzen den sie partout  nicht loswerden konnte. So fing sie an daraus eine Geschichte zu konstruieren. Dieser Traumfetzen ist übrigens wirklich in ihrem ersten Baby enthalten. Welches Stückchen Text das genau ist, wollte sie mir aber absolut nicht verraten.

Die Idee zu ihrem jetzigen Buch geisterte schon während des Schreibens von „Schattenzeichen“ in ihrem Kopf rum. Sie unternahm einen langen Spaziergang und da war sie auf einmal da. 😀 Oder vielmehr gesagt, waren es anfangs nur die Anfangssegmente die sich immer wieder in den Vordergrund schoben.

Ich kann ja den ersten Satz mal kurz anreißen:

„Er tauchte unvermittelt in meinem Rücken auf. Ich hatte ihn weder kommen sehen, noch ein einziges Geräusch gehört, das mich hätte vorwarnen können. Ein muskelbepackter, stählerner Unterarm griff nach mir, legte sich brutal um meinen Hals, presste mir die Kehle zu. Der andere Arm umfing meine Taille, zog mich dicht gegen einen eisenharten Körper. Der heiße Atem des Angreifers streifte meinen Nacken. Mit vor Überraschung geweiteten Augen schnappte ich verzweifelt nach Luft. Die Stahlfessel um meinen Kehlkopf machte jedoch jeden Atemversuch vehement zunichte. Die Nachmittagssonne warf ihr Licht auf die feinen Härchen des Armes, der erbarmungslos seinen Griff verstärkte, und überhauchte sie mit einem rotgoldenen Schimmer. Harter Stein von samtener Haut überzogen. Warm und stark. Ich blinzelte verwirrt….“

Und genau daraus baut sie jetzt eine neue Geschichte.  Wenn ich mir den Schnipsel so durchlese bin ich schon riesig gespannt, was Heike noch so drumherum „spinnt“.

Viele ihrer Leser – die sie persönlich kennen – haben ihr gesagt, sie würden sie reden hören, wenn Kate – ihre Hauptprotagonistin – etwas von sich gibt. So ganz abstellen kann sie das eben nicht, gerade wenn sie in der „Ich“-Version schreibt. Von daher gibt es sicherlich einiges was Kate und sie gemeinsam haben.

Sie haben z.B. beide eine Hündin, deren Erziehung vermutlich manches Mal zu wünschen übrig lässt. Dann noch ihre Verbundenheit zu Wäldern.

Allerdings glaubt Heike, dass sie auch so ein klein wenig eigene Persönlichkeit in Raffaels Mutter Alessandra versteckt hat. Wenn es um Alessandras Kinder geht, wird sie zur Löwin – das geht Heike bei ihren Söhnen nicht anders. Wobei ich ja denke, dass es jeder Mutter so geht. 😉 Ich reihe mich da nämlich mit ein. 😉

Apropos Raffeal, Kate, Alessandra … wo kommen die Namen eigentlich her? Haben die eine Bedeutung?

Grr…, hör mir auf mit Namen.

Genau das ist das Schwierigste für Heike. Ihr Hauptprota Kate hat ihren Namen bekommen, weil sich dieser schön abkürzen lässt. Eigentlich heißt sie ja Cathleen. Diesen Namen benutzt Raffael eigentlich immer und weigert sich vehement die von allen ihren Freunden benutzte Kurzform „Kate“ zu gebrauchen. Damit bringt er Kate so manches Mal regelrecht zur Weißglut.

Raffeal hat sie sich ausgesucht weil es den gleichnamigen Erzengel gibt und es köstlich ist, diese paradoxe, benah schon unvereinbare Verbindung zu schaffen: Ein Vampir, also eigentlich ein Kind der Dunkelheit, mit dem Namen einer Lichtgestalt.

Die Welten dagegen sind real. Naja, zumindest in den ersten beiden Romanen. Die Welt in ihrem neuen Roman, der absolut nichts mit Vampiren zu tun hat (schade eigentlich), hat Heike sich selber erschaffen. Daran hatte sie lange zu knabbern. Letzten Endes ist sie ihr während dem Schreiben eingefallen. Das war ein ziemlich langer Prozess und hemmte eindeutig den Schreibfluss.

Wenn du nicht einmal weißt, wie die Bewohner dieser Welt heißen, geschweige denn die Welt ansich …

Heike Rissel LesungErzähl doch mal ein bisschen was zu „Schattenzeichen“. Wie bist du auf diese Geschichte gekommen?

Schattenzeichen war die logische Fortsetzung des ersten Teils. „Im Zeichen von Licht und Schatten“, der erste Teil, endete mit einem Cliffhanger. Allein deshalb musste ich ja weiterschreiben. Die Geschichte um Kate, Raffael und Dexter war noch nicht zu Ende geschrieben. Es gab jedoch einen wesentlichen Unterschied zu Band eins. Ich wusste von Anfang an, wie „Schattenzeichen“ enden würde. Die Schluss-Sequenz hatte ich bereits komplett vor Augen. Ich habe nur noch einige Male daran rumgefeilt, bevor ich zufrieden war. Die Geschichte ist ja recht vielseitig. Es tauchen mehrere neue Charaktere auf, von denen ich einige heftig ins Herz geschlossen habe. Einen Schattenkrieger, den ich eigentlich über die Klinge springen lassen wollte… ach nein, das erzähle ich doch nicht. Das sollen sich meine Leser selbst erlesen. Im ersten Teil habe ich doch vorwiegend Kate und Raffael agieren lassen. Mehr erzählt. In Schattenzeichen gibt es, meine ich, mehr Action, mehr Geschwindigkeit, ein etwas anderer Erzählstil.

Es war überhaupt nichts geplant. Die Handlung hat sich aus der Entscheidung meiner Protagonisten ergeben. Lach…, das hört sich seltsam an, aber sie haben tatsächlich nicht immer das getan, was ich mit ihnen vorhatte. Und da ich ja eigentlich nur für mich geschrieben hatte, war an eine Fortsetzung oder eine Reihe überhaupt nicht zu denken. „Im Zeichen von Licht und Schatten“ sollte ein Vampirroman sein, der die verschiedenen Genres verbindet. Liebesgeschichten mit Thrilleranteilen, klassische Vampirliteratur mit Erotik- und Romatikbrocken. Ich wollte einen Roman erschaffen, in dem ich mich wohlfühle und den ich immer wieder zur Hand nehmen kann und erneut die knisternde Atmosphäre oder aber die Spannung spüre. Einen Roman, der mich selbst immer wieder zum Lachen und Weinen bringt. Und das habe ich für mich geschafft.

Tja, und nun ist sie dabei einen neuen Roman zu schreiben. Das Gerüst steht, der Anfang ist gemacht. Die (jedenfalls meisten) Hauptcharaktere haben ihre Namen, die Handlung ist auch im Groben abgesteckt. Es wird auf jeden Fall wieder ein Fantasy-Roman. Nur hat er diesmal eben überhaupt nix mit Vampiren zu tun. Ein Teil der Handlung wird in Hannover spielen. Und er Rest wird noch nicht verraten. Nur so viel: Es wird eine Parallelwelt geben, Außerirdische, Verräter, magische Zeichen, … Und natürlich Liebe, Freundschaft und eine ganze Portion Action.

Oh Mann!!! Jetzt hat mich Heike aber echt total neugierig gemacht!!! *grml* …

Thema Rezensionen

Rezensionen sind für Heike dasselbe, wie für Musiker der Applaus. Bestätigung oder Bemängelung. Eine Bewertung ihrer Arbeit(en) ist ihr sehr wichtig. Natürlich freut sie sich – wie jeder Mensch – über positive Kritik, kann aber auch aus negativer ihr Gutes abgewinnen. Denn durch solche erfährt sie was ihren Lesern gefällt und was nicht, was sie besser machen könnte und was gut gelungen ist.

Eine gute Rezension beurteilt den Schreibstil, die Handlung, deckt etwaige vorhandene Logikfehler auf.

Und es gefällt ihr auch besonders, wenn Rezensenten ihre Charaktere beurteilen.

Heike RisselHeike´s Tipps an Jungautoren

Versucht in euren Geschichten zu leben. Eure Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse niederzuschreiben. Lest viel. Versucht nicht jemanden anderen zu kopieren, seid ihr selbst.

Und ganz wichtig: Bewahrt euch die Freude am Schreiben.

Heike hatte immer vor ihre Vampirsage nach zwei Bänden zu beenden – eine Trilogie sollte es nie werden. Allerdings waren ihre Protagonisten da ganz anderer Meinung, drängten sich unaufgefordert in ihren Kopf und ließen ihr keine Ruhe mehr. Also hat sich Heike entschlossen, noch einen dritten Teil zu schreiben. Und da sie dann doch genug Ideen dafür hat lässt sie ihren Prota´s ihren Willen. *grins*

Allerdings müsst ihr euch da noch ein wenig in Geduld üben bis dieser herausgegeben wird. Erstmal ist der Roman an der Reihe den sie momentan in der „Mache“ hat. 😉

Wie jede/n Autor/in hab ich auch Heike nach ihren besonders schönen/skurrilen/lustigen Erlebnissen als Autorin gefragt. Schaut:

Ein besonderes Erlebnis hatte ich während der Entstehung zu „Im Zeichen von Licht und Schatten“. Ich war gerade mitten im Badesee, also noch Ewigkeiten von einem trockenen Stück Papier und einem Schreibgerät entfernt, als sich in meinem ach so fruchtbaren Gehirn eine komplette Szenerie abspulte. Bei dem Versuch so schnell wie möglich an Land zu kommen und die Gedanken aus meinem Kopf herauszuschreiben, habe ich mächtig viel Wasser geschluckt und wäre beinahe untergegangen. Aber es hat sich gelohnt. Es ist einer meiner besten Textstellen geworden.

Im Zeichen von Licht und Schatten“ ist am Tag meines 50. Geburtstags erschienen. Damit hat mir der scholz-Verlag ein wundervolles Geschenk gemacht. Ich habe noch Tage danach auf Wolke sieben verbracht. Ein supertolles Gefühl.

Und ein weiteres lustiges Erlebnis war, als eine Leserin mich gefragt hat, ob ich denn all diese erotischen Szenen selbst erlebt und probiert hätte. Und sie würde mich und meinen Mann doch darum beneiden. Grins… Frau von Welt genießt und schweigt dazu…

Für die Zukunft wünscht sich Heike dass sie weiterhin diese brennende Leidenschaft in sich verspürt und ihr Kopf immer voll von Ideen sein wird.

Heike´s Schlusswort:

Ein Wunsch an meine Leser:

Ich wünsche allen meinen Lesern irgendetwas in ihrem Leben, das sie so erfüllt wie mich das Schreiben.

Liebe Heike, ich danke dir für das wundervolle Interview. Es hat mir riesigen Spaß gemacht. Und ich wünsche dir weiterhin

diese brennende Leidenschaft in dir und einen Kopf voller Ideen

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Blogtour Heike Rissel

Ich hoffe ihr habt Heike gut kennenlernen können. Und ich hoffe ihr habt sehr aufmerksam mitgelesen. Denn auch ich habe ein Wort versteckt. Es ist das letzte Wort unseres Satzes, welchen ihr zusammensetzen sollt. 😉

Ich könnt auch noch ein Zusatzlos ergattern. Beantwortet mir einfach folgende Frage:

Wieviele Bücher gehören zusammen?

Wie jedes Gewinnspiel hat auch diese seine Regeln:

✩ Seid über 18 Jahre alt oder habt die Erlaubnis eurer Eltern.
✩ Habt euren Wohnsitz in Deutschland.
✩ Nach Ablauf des Gewinnspiels können wir euch im Falle des Gewinns eine Email senden. Hierfür müsst ihr uns eure E-Mail hinterlassen.
✩ Wir übernehmen keine Haftung und es gibt keinen Ersatz falls das Paket verloren geht.
✩ Der Gewinn wird nicht bar ausgezahlt.
✩ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
✩ Das Gewinnspiel endet am 29.11.2015. Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt schnellstmöglich per Mail.

Ich wünsche euch ganz viel Glück!

Bella

Bella

Hey! Mein Name ist Bella, 74er Baujahr und bin sehr glücklich mit meiner kleinen Family.
Seit Kindestagen an bin ich ein richtiger Bücherwurm. Deshalb dreht sich hier der größte Teil natürlich um jede Menge Bücher und deren Autoren.

Ich wünsche euch viel Spaß auf meinem Blog und besucht mich doch mal wieder. 😉
<3
Bella

7 thoughts on “Heike Rissel – Die chaotische Schreiberin

  1. Hallo Bella,
    vielen Dank für die tolle Organisation dieser Blogtour und dieses Interviews.
    Du hast dir soviel Mühe gegeben, dass ich einfach mal das Bedürfnis habe mich
    bei dir zu bedanken. Nun bin ich gespannt auf das Gewinnspiel.
    Wieviele Leser wohl den Lösungssatz herausfinden und wer letztendlich die Gewinner
    sein werden.
    Ich wünsche allen noch viel Vergnügen und viel Erfolg für den Verlauf.
    Liebe Grüße
    Heike Rissel

  2. Hallihallo!
    Vielen Dank für das super tolle und interessante Interview! Es war super schön zu lesen und hat einen die Autorin näher gebracht…klasse!!!
    Es gehören zwei Bücher zusammen.
    Tolle Blog-Tour! Vielen Dank nochmal an alle Beteiligten.
    Liebe Grüße
    Alexandra G.-D.

  3. Hallo und vielen Dank für diesen schönen Abschluss der Blogtour!

    Es gehören 2 Bücher zusammen.

    Viele liebe Grüße
    Katja

  4. Guten Morgen,
    und vielen Dank für das super tolle Interview einer sehr systematischen Autorin.
    Es sind zwei Bücher.
    Liebe Grüße Bettina

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